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Die Prügelſuppe trug ihre Früchte: der Knabe ging mit größerem Eifer zur Arbeit. Es kam die Oſtermeſſe.
Sie kehrte alle Jahre wieder, und ſie währte vier⸗ zehn Tage officiell und vierzehn weitere Tage ge⸗ uldet.
Zum Unglück hatte der Vater den außerordentli⸗ 2
chen Dienſt. Welch eine ſchöne Gelegenheit, um als Kunſtrei⸗ ter oder als Seiltänzer zu debutiren! Der junge Mann fing mit der Equitation an.
Etienne erreichte eben das ſechzehnte Jahr: er war
ſchon groß wie Vater und Mutter, zu groß für die ſtehende Arbeit.
Man verwandte ihn beim Voltigiren.
Während er nun über ein Pferd zu ſpringen ver⸗ ſuchte, hing ſich ſein Fuß am Kreuze an, und er fiel
auf der andern Seite auf den platten Bauch.*
Dieſer einzige Sturz genügte, um den jungen Reiter von der Cquitation zu heilen, wie eine einzige Fahrt auf dem Wachſchiffe genügt hatte, um den See⸗ mann vom Meere zu curiren.
Er ging in die Bude nebenan. Sie gehörte dem großen Gringalet von Rouen, das heißt, einer der Provinzeelebritäten jener Zeit.
Drei Tage hinter einander figurirte er in einer Pantomime als Brantdiener. Er befeſtigte die Blu⸗ mengewinde am Hauſe der Braut.
Alles dies brachte ihn ein wenig von der Seulp⸗ turſchule ab. 1
„Was Teufels machen Sie denn mit Ihrer Zeit?“ fragte Herr Odelli.
„Mein Herr,“ erwiederte der Komödienlehrling, „mein Meiſter beſchäftigt mich damit, daß er mich Ar⸗ beit austragen läßt.“ 1
Ah!“


