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Abenteuer und Drangsale eines Schauspielers / von Alexandre Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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immer die ungeſtaltetſten, ſeine Augen die ſchielendſten der ganzen Claſſe.

Die Knaben arbeiteten am Abend, denn man

durfte ſie nicht den Geſchäften entziehen, die ſie am Tage trieben: ſie ſaßen in zwei Reihen, beleuchtet durch zweiarmige Lampen, welche über ihrem Kopfe hingen. Ueberdies hatte Jeder ein mit einem Schirme bedecktes Licht, nach der Art derjenigen, welche die Orangenhändler auf dem Boulevard haben.

Nach einer halben Stunde, die ſie dazu anwand⸗

ten, daß ſie ihr Papier mit Kreide ſchwärzten und mit⸗

Brodkrume wieder weiß machten, trat der Profeſſor ein.

Der Profeſſor hieß Herr Elouis.

Er trat mit einer würdevollen Miene, den Hand⸗ leuchter in der Fauſt, die Brille auf der Naſe, ein, blieb vor dem Pulte jedes Zöglings ſtehen und machte laut ſeine Betrachtungen.

Für den jungen Etienne aber, deſſen Hände im⸗ mer die ſchwärzeſten waren, deſſen Papier immer am fetteſten ausſah, hatte er nur drei Ausrufungen, immer

dieſelben und in der vom Schmerze zur Verzweiflung

aufſteigenden Tonleiter geſetzt.

„Ah! mein Herr! ahl mein Herr!! ah! mein Herr!! 1“

Und er ging weiter.

Dieſe drei Ausrufungen ermuthigten den Knaben

ganz und gar nicht.

Er blieb indeſſen bis zum Ende des Jahres in der Zeichenclaſſe.

Um ſeinen Tag niützlich zu verwenden und ihn eine Arbeit zu lehren, ſchickte man ihn zu einem Bild⸗ ſchnitzer.

Dieſer Bildſchnitzer machte hauptſächlich für die Tiſchler jene großen Schränke mit Tauben, welche die Bürger und die reichen Leute der Normandie ihren