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Abenteuer und Drangsale eines Schauspielers / von Alexandre Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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Er hatte in der Zeichenſchule der Stadt zu zeich⸗ nen angefangen.

Der Gedanke, ihn in dieſe Schule zu geben, war dem Vater alſo gekommen:

In dem Jahre, das auf den Tod des kleinen Adolphe folgte, bewohnte man im Sommer eine Ba⸗ racke am Ufer des Meeres. Der Douanelieutenant hatte eine ungeheure Tabacksdoſe, auf deren Deckel ein kleines Bild: der Grenadier von Waterloo ange⸗

bracht war.

Alle Männer meines Alters erinnern ſich von 1820 bis 1825 an allen Schaufenſtern der Bilderhänd⸗ ler eine Lithographie geſehen zu haben, die einen Grenadier vorſtellte, der ſeine Fahne auf ſeiner Bruſt hielt und, einen Säbel über ihm ausſtreckend, einen am Kopf verwundeten Kameraden vertheidigte, welcher ihn mit beiden Armen umſchlang.

Dies nannte man den Grenadier von Wa⸗ terloo.

Der Lieutenant war ſo glücklich, auf ſeiner Ta⸗ backsdoſe eine Verjüngung von dieſem Bilde zu beſitzen.

Der kleine Etienne mühte ſich dergeſtalt bald mit einem Bleiſtift, bald mit einer Feder ab, daß es ihm gelang, etwas zu machen, was einer Copie des Gre⸗ nadiers von Waterloo glich.

Man muß dieſen Burſchen in die Zeichenſchule der Stadt ſchicken, ſagte der Lieutenant;er hat die ſchönſten Anlagen.

Und bei ſeiner Rückkehr nach der Rue des Car⸗ mes wurde dieſer Rath vom Vater befolgt.

Doch trotz der Prophezeiung des Lieutenants, trotz des guten Willens von Seiten des Jünglings, machte dieſer keine Fortſchritte.

Er blieb ganze Stunden vor Naſen, Augen und Ohren, welche zehnmal größer, als in der Natur, und ſeine Naſen waren immer die buckeligſten, ſeine Ohren