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die Reiſeberichte von Laharpe, ſo wenig anziehend ſie
ſind, hatten in den Geiſt des Kindes einen wahren Beruf für die herumſchweifende Lebensart infiltrirt.
Man ſchlug ſeinem Vater vor, ihn Soldat werden zu laſſen.
Er ſchüttelte den Kopf.
Er war der Meinung, es ſei erlaubt, Soldat zu werden, wenn Krieg ſtattfinde: der einzige Reiz des Soldatenlebens ſei die Gefahr, getödtet zu werden; in Friedenszeiten aber ſei der Soldatenſtand ſeiner Anſicht nach der letzte der Stände.
Es gab einen Stand, der den Knaben noch viel mehr anlockte, als der des Seemanns oder des Sol⸗ daten: das war der Gauklerſtand.
Ah! wir müſſen es ſagen, der ganze Ehrgeiz des kleinen Etienne mit vierzehn Jahren war, in einem rothen Rocke die Trommel vor dem Eingange einer Bude zu ſchlagen, oder im Innern auf dem Seile zu tanzen oder den großen Sprung zu machen.
Der Kunſtreiterſtand lockte ihn auch ſehr an. Es war äußerſt verführeriſch, den Damen Küſſe zuſendend auf einem Pferde zu ſtehen, oder durch Papierreife zu ſpringen, um jenſeits derſelben mit beiden Knieen auf den Sattel zu fallen.
Mehr als Alles dies aber hätte der Knabe ge⸗ wünſcht, Schauſpieler auf einem wahren Theater zu werden. Nur ſchien ihm dieſer Ehrgeiz zu den über⸗ menſchlichen Aſpirationen zu gehören.
Von dieſen mächtigen Hinneigungen zur Zigeu⸗ nerei wagte man es indeſſen nicht dem Vater etwas zu ſagen.
Dabei hatte der Knabe eine Art von Laufbahn begonnen, gegen welche er durchaus keinen Widerwillen hegte, obgleich ſie in ſeiner Schätzung nach der des Seiltänzers, des Kunſtreiters oder des Schauſpielers kam.
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