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ſtellte ſich vor, ſein Vater fange an zu vergeſſen, weil
er ſelbſt vergaß.
Im folgenden Jahre war das Gras auf dem Grabe gewachſen. Und welches Auge, das eines Va⸗ ters und einer Mutter ausgenommen, weiß, was unter dem Graſe eines Grabes iſt?
Etienne war allerdings allein geblieben; doch mit der Einſamkeit war bei ihm der Geſchmack für das Leſen gekommen. Während der langen Abende des Winters von 1821 auf 1322 blieb er zu Hauſe und las entweder die Romane mit blauen Decken, die Je⸗ den von uns an die erſten Tage unſerer Jugend erin⸗ nern, oder die Reiſeerzählungen, die man hätte beluſti⸗ gend machen können mit der Hälfte des Talents, das man gebraucht hat, um ſie langweilig zu machen. Dieſe Erzählungen von Fahrten nach den neuen Welttheilen gaben ihm den Gedanken ein, Seemann zu wer⸗
en; da aber die erſte Bedingung, welche die Natur
für das Gewerbe eines Seemanns ſtellt, die iſt, daß er das Meer ertragen kann, ſo beſchloß man, Etienne ſollte bei der erſten Fahrt ſein, die ſein Vater mit dem Wachſchiffe machen würde.
Von dem Augenblick, wo das Wachſchiff den Fluß verließ, bis zur Minute, wo es in denſelben zu⸗ rücklehrte⸗ erbrach ſich der zukünftige Seemann unab⸗ äſſig.
Der Vater, dem es ziemlich anſtand, daß der kleine Etienne Seemann würde, hielt ſich nicht für geſchlagen in der Perſon ſeines Sohnes. Man machte einen zweiten Verſuch, doch der zweite Verſuch war noch unglücklicher, als der erſte. Das erſte Mal hatte ſich das Kind nur bis zur Galle erbrochen; das zweite Mal erbrach es ſich bis zum Blute.
Diesmal beſchloß man, etwas Anderes zu ſuchen.
Doch es war ſchwierig, etwas Anderes zu finden.
Die Erzählungen des Vaters, ſo kurz ſie waren,


