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Abenteuer und Drangsale eines Schauspielers / von Alexandre Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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Steige ins Grab hinab, hebe den Deckel vom Sarge auf.

Aber, Herr...

Thu, was ich Dir ſage.

Der Todtengräber glaubte, dieſer Vater, der ſeine Frau und ſein Kind verloren, wolle ſein Kind zum letzten Male ſehen.

Er ſtieg ins Grab hinab, hob den Deckel vom Sarge auf und ſchob das Leichentuch auf die Seite.

Das Kind war weiß wie Alabaſter.

Oeffne nun die Bruſt des Kindes mit Deinem Meſſer.

Der Todtengräber ſchaute ganz erſchrocken empor.

Thu, was ich Dir ſage, wiederholte der Vater mit einem immer mehr gebieteriſchen Tone.

Der Todtengräber gehorchte. Eine lange Wunde war bald vom Bruſtbein bis zum Nabel geöffnet.

Nun? fragte der Todtengräber.

Nun, erwiederte der Vater, indem er eine Flaſche aus jeder von ſeinen Taſchen zog,nun leere in die Bruſt dieſe zwei Flaſchen Vitriol. Ich habe keine Luſt, den Körper meines Sohnes von den Leichen⸗ dieben, um ihn an die Schinder zu verkaufen, ſtehlen zu laſſen.

Der Todtengräber nahm die zwei Flaſchen und leerte ſie in die Bruſt des Kindes; er überließ es ſo⸗ dann der ätzenden Flüſſigkeit, ihr Zerſtörungswerk zu vollbringen, und ſchickte ſich an, das Grab zu füllen.

Doch der Vater hielt ſchon den Spaten, ſchob den Todtengräber mit der Hand zurück und ſagte:

Das iſt meine Sache.

Und er füllte das Grab, auf dem er umhertrat, bis es zum Niveau des Bodens geebnet war.

Sodann entfernte er ſich mit geſenktem Kopfe und die Arme gekreuzt, ohne ein Wort zu ſagen.

Einen Monat lang wachten die Douaniers der