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Abenteuer und Drangsale eines Schauspielers / von Alexandre Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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Das Kind war todt.

Am zweiten Tage fand die Beerdigung auf einem kleinen äußeren Friedhofe ſtatt, der viel mehr zur Bannmeile, als zur Stadt ſelbſt gehörte.

Es waren wenig Leute da. Der Vater, der Bru⸗ der, die Tante und drei bis vier gute Seelen, deren Gebete ſich allen Schmerzen weihen, ſodann die Doua⸗ niers, die Kameraden des Vaters.

Der Prieſter, die zwei Chorknaben und der Kir⸗ chendiener, welche zwei Tage vorher dem Kinde die letzte Oelung gebracht hatten, gingen an der Spitze des Zuges.

Man weiß, mit welcher Geſchwindigkeit die Ge⸗ bete auf dem Grabe der armen Leute geſprochen werden.

Der Prieſter ſprach dieſe Gebete, ſprengte mit dem Wedel ein paar Tropfen Weihwaſſer auf den Sarg, gab den Wedel den Umſtehenden und entfernte ſich mit den Chorknaben und dem Kirchendiener.

Die Anweſenden defilirten längs dem Grabe, reich⸗ ten ſich nach und nach den Wedel und ſchüttelten ihn Einer nach dem Andern.

Gegen die Gewohnheit blieb der Vater bis zuletzt.

Der kleine Etienne wollte bei ihm bleiben; doch der Vater ſagte ein paar Worte leiſe zu einem Doua⸗ nier, und dieſer führte ihn fort.

Es war auf dem Friedhofe nur noch der in die Tiefe des Grabes gelegte Leichnam und auf beiden Seiten des Loches der Vater und der Todtengräber.

Der Todtengräber ſchickte ſich an, die erſte Schau⸗ fel voll Erde auf den Sarg rollen zu laſſen.

Der Vater hielt ihn zurück.

Was gibt es? fragte der Todtengräber.

Es iſt eine letzte Vorſichtsmaßregel zu treffen.

Welche?