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Abenteuer und Drangsale eines Schauspielers / von Alexandre Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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Die Thüre ſchloß ſich wieder hinter dem Letzten von ihnen.

Der Vater und der Bruder blieben allein bei dem Sterbenden.

Der Vater ſtand ſodann auf, löſchte die zwei Kerzen aus, ſtellte die Leuchter wieder auf den Kamin an ihren gewöhnlichen Platz, und ſetzte ſich auf das Bänkchen dem Feuer gegenüber, das allein noch die Stube erleuchtete.

Der kleine Etienne ſetzte ſich zu ſeinem Vater.

Der Vater ſtützte ſeine Ellenbogen auf ſeine Kniee und verſenkte ſeinen Kopf in ſeine Hände; ſein Geſicht war verſchleiert wie das von Agamemnon.

Das Kind ſaß, die Hände auf ſeinem Schooße aus⸗ geſtreckt, da.

Der Wiederſchein des Herdes beleuchtete dieſe zwei wie Statuen unbeweglichen Geſtalten und ſpielte zit⸗ ternd an der Wand gegenüber.

Nur dehnte er ſich nicht weit genug aus, um die Finſterniß der Ecke zu zerſtreuen, in der das Bett des Kindes ſtand.

Alles ſchwieg in der Stube, wo der doppelte

Schmerz wachte.

Man fühlte, daß der Tod nicht mehr fern war.

Plötzlich, unter dieſer unheimlichen Stille, erhob ſich ein ſanftes, liebkoſendes, klares Stimmchen, vom Bette herkommend.

Es war die Stimme des Kindes.

Vater, ſagte ſie mit einem Ausdrucke der Angſt, der ſich nicht ſchildern läßt,ſprich, die Schinder vom Amphitheater, welche die ſchönen Herren und die ſchö⸗ nen Damen ſchinden, ſchinden ſie auch die kleinen Kna⸗ ben wie mich?

Etienne ſchauerte und fing an zu weinen.

Der Vater ſtand auf, und die Hand an der Kehle, als hätte er eine unſichtbare Zange davon entfernen