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Abenteuer und Drangsale eines Schauspielers / von Alexandre Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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Qu'ecorchent les bell' dames, Ainsi que les beaux messieux Tant mieux!*)

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Wie der Vater Tag und Nacht die Marſellaiſe trällerte, ſo erwachte dieſes unglückliche Lied der Ecorcheux mit dem Schimmer der erſten Sterne im Geiſte der Kinder, die es, wenn ſie es nicht träl⸗ lerten, wenigſtens beſtändig im Gedächtniß gegenwärtig hatten.

Der Aeltere von den Knaben hatte indeſſen ſein zwölftes Jahr erreicht und der Jüngere ſollte ſein zehntes erreichen, als dieſer eines Abends ſich über

heftiges Kopfweh beklagte und ſich früher als gewöhn⸗ lich zu Bette legte. 4

Man hielt dieſes Kopfweh für eine Unpäßlichkeit ohne Folge, und man ſchenkte dieſem Umſtande keine große Aufmerkſamkeit.

Am andern Tage wollte Adolphe aufſtehen: man ließ ihn gewähren; doch er konnte nur eine Stunde aufbleiben.

Nach einer Stunde ging er ganz ſchwankend wie⸗ der zu Bette. Fünf Minuten nachher klapperten ſeine Zähne; er hatte das Fieber. In der darauf folgenden Nacht ſang er das Lied der Ccorcheux. Er hatte das Delirium.

Man ließ den Arzt kommen. Der Knabe war von einer Hirnentzündung befallen.

Was auch der Mann der Viſſenſchaft that, es 1

war zu ſpät. Am fünften Tage der Krankheit erklärte er dem Vater, jede Hoffnung, das Kind zu retten, ſei verloren. ¹

*) Im Amphitheater gibt es Schinder, deſto beſſer! welche die ſchöͤnen Damen ſchinden, ſowie die ſchönen Herren, deſto beſſer!