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wurde ſein Geſchäft minder beſchwerlich,— hatte er nicht den Dienſt auf der Küſte, ſo trug er Sorge für die Kinder, und nie ſorgte eine Kammerfrau oder die Gouvernante von vornehmem Hauſe beſſer für Für⸗ ſtenkinder.
Die Kinder waren immer gleich gekleidet; ihre Tracht hatte etwas Militäriſches; ſie trugen Seemanns⸗ jacken mit einer doppelten Reihe von runden Knöpfen, wie ſie die Huſaren haben, dunkelfarbige Beinkleider und Holzſchuhe im Winter, weiße Beinkleider und Halbſtiefel im Sommer..
Nur waren die Holzſchuhe von einer beſonderen Zierlichkeit, welche den Kindern ungemein ſchmeichelte, weil ſie dieſelben von ihren Kameraden unterſchied; das Vordertheil war oben mit einem Stücke Leder, alten Stiefelſchäften entlehnt, bedeckt und mit engli⸗ ſcher Wichſe glänzend gemacht. Es verſteht ſich, daß der alte Grenadier ſeine Wichſe ſelbſt bereitete und ſie aus ihm bekannten Ingredienzien, Wohlthätern und Freunden des Leders, das ſie erhielten und weich machten, zuſammenſetzte.
Alle Jahre um Oſtern legten die Kinder die Holzſchuhe ab und bekamen dafür ein Paar neue lederne Halbſtiefel.
Dieſe Schuhe mußten bis zum Winter halten.
Wie war aber auch der Vater beſorgt für dieſe Jacken mit den meſſingenen Knöpfen, für dieſe Holz⸗ ſchuhe mit ledernem Beſatze, für dieſe an Oſtern neue Halbſtiefel, welche an Allerheiligen abgetragen, aber immer noch glänzend waren.
Jeden Morgen war er vor Tagesanbruch auf, Jacken und Beinkleider, Holzſchuhe oder Halbſtiefel wurden aus dem Hauſe getragen, Schuhe oder Halb⸗ ſtiefel gewichſt, Beinkleider und Jackeu gebürſtet, Knöpfe mit der größten Geduld polirt. 4
Alles das glänzte in der aufgehenden Sonne.


