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Abenteuer und Drangsale eines Schauspielers / von Alexandre Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
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ter bald ins Grab folgen ſollte, von denen das andere unſer Held iſt.

Er war ein Mann von hohem Wuchſe, mit ſtar⸗ ker Stimme und mächtigem, durchdringendem Blicke. Er hatte ſchon weiße Haare, aber ſeine Augenbrauen und ſein Bart deuteten, vollkommen ſchwarz, an, daß er noch in der Kraft des Alters.

Als er den Dienſt quittirt, erhielt er den Poſten eines Douanier mit einem Gehalte von ſechshundert Franken. Zu jener Zeit waren die Douaniers eine Art von Soldaten: ſie trugen einen grünen Rock, einen dreieckigen Hut, den Säbel an der Seite, den Carabiner auf der Schulter und Piſtolen im Gürtel. Sie mußten, auf den Küſten der Normandie beſonders, jeden Augenblick bereit ſein, Flintenſchüſſe mit den Corſaren und den engliſchen Schmugglern zu wechſeln, welche ihrerſeits immer bereit waren, an unſern Ufern zu landen.

Seinen Dienſt, der ſtreng war, denn er hielt ihn zuweilen acht Tage, zuweilen vierzehn Tage, zu⸗ weilen einen Monat von Hauſe entfernt, ſeinen Dienſt, ſagen wir, der ſtreng war, und deſſen Pflich⸗ ten er gewiſſenhaft erfüllte, verrichtete er, der Mann, den man nie hatte lachen ſehen, mit einem ewigen Geträller im Munde. Allerdings war das Lied, das er mehr brummte, als ſang, ein gräßliches Lied, wel⸗ ches bei Valmy und Jemappes denjenigen, die es hör⸗ ten, den Tod brachte.

Dieſes Lied war die Marſeillaiſe.

Als die Bourbonen auf das Kaiſerreich folgten, fuhr der Vater fort, ſein Lied zu ſingen; doch man war ſo ſehr daran gewöhnt, den Einen nicht zu ſehen, ohne das Andere zu hören, daß man nicht da⸗ rauf merkte.

Hatte er nicht den Dienſt auf der Küſte, und nach 1815, als der Friede mit England unterzeichnet war,