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Arm hervortreten, der ein bloßes Schwert erhob, wäh⸗ rend auf der andern Seite des Sattels auf dem rothen Grunde des als Gegenſtück aufgehängten Schildes die drei goldenen, zu zwei und eins aufgeſtellten Sterne des Hauſes Homburg glänzten, eines der älteſten und der angeſehenſten von ganz Deutſchland. Wenn man jetzt mehr über die Perſon wiſſen will, die wir haben auftreten laſſen, ſo fügen wir hinzu, daß der Graf Karl aus Flandern zurückkehrte, wohin er auf Befehl Kaiſer Lud⸗ wig V. von Baiern gegangen war, um Eduard III. von England, welcher achtzehn Monate zuvor zum General⸗ vikar des Reiches ernannt worden, den Beiſtand ſeines tapfern Schwertes zu leihen, und dieſer hatte ihm, mit⸗ telſt des einjährigen Waffenſtillſtandes, den er mit Phi⸗ lipp von Valois durch die Vermittelung der Frau Jo⸗ hanna, Schweſter des Königs von Frankreich und Mutter des Grafen von Hennegau, abgeſchloſſen hatte, für den
Augenblick ſeine Freiheit gegeben.
Auf der Höhe des kleinen Dorfes Mühlheim ange⸗ langt, verließ der Reiſende die Heerſtraße, der er von Coblenz aus gefolgt war, um einen Fußpfad einzuſchla⸗ gen, der unmittelbar in das Land führte. Einen Augen⸗ blick lang verloren ſich Pferd und Reiter in einem Hohl⸗ wege, bald darauf erſchienen ſie wieder auf der andern Seite, indem ſie einen Weg über die Ebene einſchlugen, den beide gut zu kennen ſchienen. In der That, nach⸗
dem es fünf Minuten vorwärts geſchritten, erhob das
Pferd den Kopf und wieherte, wie um ſeine Ankunft zu melden, und dieſes Mal, ohne daß ſein Herr nöthig
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