gung zu leiſten. Spenſer merkte alſogleich, in
jedem Falle verloren ſey: verloren, wenn er Eduard begleitete, und in die Hände des Königs von Frankreich fiele; verloren, wenn er während der Reiſe des Königs in England bliebe, wodurch er ſchutzlos den Baronen ausgeliefert würde. Dann ſchlug er dem Könige ein Auskunftsmittel vor, das ihn retten ſollte, jedoch die Urſache ſeines Sturzes war: es beſtand darin, Euch, Monſeigneur, die Souverainetät von Guyenne abzutre⸗ ten, und ſtatt des Königs, Eures Vaters, zur Leiſtung des Eides zu entſenden.“
„Ah!“ unterbrach Eduard,„deßhalb alſo beging er dieſen Fehler, den ich bei einem ſo guten Politiker nie⸗
mals begriffen hatte. Fahret fort, denn ich ſehe, daß
Ihr die Wahrheit ſprechet...“
,Jch bedurfte dieſer Ermuthigung, Monſeigneur; denn ich bin bei einer Epoche angekommen...“ Mau⸗ travers zögerte.
„Ja, ich weiß, was Ihr ſagen wollet: Ihr wollet von Roger von Mortimer ſprechen. Ich fand ihn bei meiner Mutter, als ich nach Paris kam, und ich be⸗ merkte, obwohl noch ein Kind, die Vertraulichkeit, welche zwiſchen ihm und der Königin herrſchte. Sagt mir
nun, denn nur Ihr könnet mir dieß ſagen, war dieſe
Vertraulichkeit in Paris entſtanden, oder hatte ſie in England begonnen?“ „Sie hatte in England begonnen, und dieß war die eigentliche Urſache von Roger's Verbannung.“ „Gut,“ entgegnete der König,„ich höre Euch.“
„Nicht Ihr allein bemerktet dieſe Vertraulichkeit,
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