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Die Gräfin von Salisbury : historischer Roman / von Alexandre Dumas. Deutsch von Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Entstehung
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nung des Adels, und da die Barone ſahen, daß ſie von dem Könige, Eurem Vater, nur durch die Gewalt etwas erlangen würden, ergriffen ſie die Waffen gegen

ihn, und legten ſie erſt ab, als er ihnen Gaveſton aus⸗

geliefert hatte; er ging aus ihren Händen in jene des Henkers über. Einige Zeit nach dieſer Hinrichtung wur⸗

det Ihr geboren, Sire; man glaubte, daß wegen des

Sohnes, den die Königin ihrem Gemahle gab, ſie wie⸗ der einen theilweiſen Einfluß auf dieſen erhalten würde. Es war ein Irrthum: Hugo Spenſer war bereits Ga⸗ veſton in der Freundſchaft Eures Vaters gefolgt. Ihr konntet jenen jungen Mann noch ſehen, Sire, und Ihr wiſſet, wie groß ſeine Anmaſſung war. Bald hatte er keine Schonung mehr für die Königin: er beraubte ſie der Grafſchaft Cornouailles, die ihr als Apanage zu ihren perſönlichen Ausgaben war verliehen worden, und Eure verzweifelte Mutter ließ durch mich dem Könige Karl dem Schönen, ihrem Bruder, ſchreiben, daß ſie in dem Palaſte ihres Gemahles nur mehr eine gebrö⸗ dete Magd ſey. Um dieſe Zeit erhoben ſich wegen Guyenne große Zwiſte zwiſchen Frankreich und Eng⸗ land. Die Königin machte ihrem Gemahle das Aner⸗ bieten, über das Meer zu ſchiffen, 2 die Vermitt⸗ lerin zwiſchen ihm und dem Könige, ihrem Bruder, zu werden; er willigte gerne ein. Die Königin fand Euern Oheim durch den Brief bereits vorbereitet, den ſie ihm geſchrieben hatte; ſie erzählte ihm Alles, was er noch nicht wußte. Dann entſagte er aller Schonung, und forderte, einen Kriegsvorwand ſuchend, Eduard II. auf,

4 iym, als ſeinem Oberlehnsherrn, verſonlch di Huldi⸗