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Die Gräfin von Salisbury : historischer Roman / von Alexandre Dumas. Deutsch von Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Entstehung
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Stellung zu ändern;ein König weiß nichts, denn er iſt von Leuten umgeben, die dabei betheiliget ſind, ihm die Wahrheit zu verhehlen; deßhalb wählte ich einen Mann, der Alles zu hoffen hat, indem er ſie mir ſagt.

Und ich kann ſie Euch um ſo beſſer ſagen, da es bald ſiebenundzwanzig Jahre ſind, daß ich in den Dienſt der Königin, Eurer Mutter, trat. Ich war anfangs in der Eigenſchaft eines Pagen bei ihr, dann wurde ich ihr Secretär, und ich habe als 1 und Secretär immer treu gedient.

Ja! murmelte Eduard mit einer ſo dumpfen Stim⸗

me, daß man ſie kaum hören konnte;ja, ich weiß, daß Ihr derſelben treu, und allzu treu gedient habet, als Page, als Secretär, und dann auch als Henker.

Von welcher Zeit an ſoll ich beginnen, Sire?

Von dem Tage an, da Ihr in ihre Dienſte tratet.

Dieß war im Jahre 1312, ein Jahr vor Eurer Geburt; es waren vier Jahre verfloſſen, ſeitdem ſie der König von Frankreich, welcher ſie bis Boulogne beglei⸗ tete, den königlichen Händen Cures Vaters übergeben hatte; England empfing ſie wie einen Rettungsengel, denn Jeder auf dieſer Inſel hoffte, daß ihr Einfluß, da ſie jung und zn war, jenen des Miniſters Gaveſton vernichten oder wenigſtens zweifelhaft machen würde, welcher, verzethet mir, Sire, daß ich Euch ſolche Dinge ſage, mehr als der Günſtling des Königs war!...

Ja, ja, ich weiß dieß, erwiederte Eduard raſch; fahret fort!

Man täuſchte ſich; Gaveſton trug den Sieg über

die Königin davon. Nun entſchwand die letzte Hoff⸗