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„Ihr habet mir die Schonung meines Lebens ver⸗ ſprochen,“ erwiederte der Ritter,„wenn ich nach Eng⸗ land zurückkäme; ich vertraute auf Euer königliches Wort, und verließ Deutſchland, wo ich nichts zu fürchten hatte; jetzt ſeht Ihr mich waffenlos in Eurem Palaſte, in Euren Händen, ohne einen andern Schutz gegen den mächtig⸗ ſten König der Chriſtenheit, als den Eid, den er mir leiſtete.“
„Seyd unbeſorgt,“ verſetzte Eduard,„wie verhaßt und ſchrecklich mir auch Euer Anblick iſt, man ſoll nicht ſagen, daß Ihr vergebens auf mein Wort vertrautet, und Ihr werdet dieſen Palaſt eben ſo frei verlaſſen, als wäret Ihr nicht mit dem Blute eines Königes bedeckt,
und dieſer König wäre nicht mein Vater; doch unter
einer Bedingung, Ihr wißt es.“
„Ich bin bereit, ſie zu vollziehen.“
„Werdet Ihr mir nichts verhehlen?“
„Nichts.“.
„Werdet Ihr mir alle Beweiſe zuſtellen, die Ihr be⸗ ſitzet, wer auch die dadurch bloßgeſtellten Perſonen ſeyn mögen?“
„Ich werde ſie Euch zuſtellen.“
„Gut,“ ſagte der König ſeufzend; iner Pauſe des Schweigens lehnte er ſich dann 1n en lbogen auf den Tiſch, der vor ihm ſtand, ließ ſein Haupt zwi⸗ ſchen ſeine beiden Hände ſinken, und ſagte:„Ihr mö⸗ get beginnen, ich höre.“
„Ohne Zweifel weiß Cure Hoheit ſchon einen Theil der Dinge, die ich ihr ſagen will.““ „Ihr irret Euch,“ entgegnete Eduard ,ohne ſeine


