'es, der meinen Vater ermordet hat?“
Walter fühlte, daß er ohne Unbeſcheidenheit nicht länger in ihn dringen konnte; er nahm folglich Ab⸗ ſchied von Eduard, der ſeinen zwei Fackelträgern befahl, ihn leuchtend zu begleiten. Eduard ſchaute dem jungen
Ritter nach, der ſich entfernte, und ihn in der Dun⸗ eelheit zurückließ; als dann das Licht ſeinen Augen ent⸗ ſchwunden war, ſeufzte er, fuhr mit der Hand über
ſeine Stirne, um den Schweiß zu trocknen, öffnete die Thüre, und trat ein. Im Gemache ſtanden zwei Gar⸗ diſten, und inmitten dieſer beiden Gardiſten ein Mann. Eduard ging gerade auf ihn zu, ſchaute mit einer Art von Schrecken ſein blaſſes Geſicht an, das noch bleicher ſchien bei dem Schimmer der einzigen Lampe, welche, auf einen Tiſch geſtellt, das Zimmer erhellte, redete
ihn mit leiſer und faſt zitternder Stimme an, und ſagte
zu ihm:„Seyd Ihr der Ritter von Mautravers?“ „Ja, Sire,“ antwortete der Ritter;„kennt Ihr nich nicht mehr?“ 1 „Allerdings, ich erinnere mich, Euch ein⸗ oder zwei⸗ mal bei meiner Mutter, während unſerer Reiſe nach Frankreich, eintreten geſehen zu haben.“ Dann fügte er bei, zu den beiden Gardiſten gewendet:„Laßt mich
allein mit Manne.“ Die bei Gardiſten entfernten ſich. Als ſie fort⸗ gegangen waren, heftete Eduard auf den Ritter einige Augenblicke wieder einen mit Neugier und Schrecken
vermiſchten Blick; dann endlich ließ er ſich in einen
Armſtuhl mehr fallen, als daß er Platz nahm, und ſetzte mit einer dumpfen Stimme hinzu:„Ihr alſo ſeyd


