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Die Gräfin von Salisbury : historischer Roman / von Alexandre Dumas. Deutsch von Friedrich Wilhelm Bruckbräu
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Ihr wiſſet, daß ich Euch mit Leib und Seele er⸗ geben bin. 1

Ja, ja, und deßhalb wende ich mich an Dich, und nicht an einen Andern. Höre, ich vermuthe, was dieſer Artevelle von Flandern von mir will; und da ich ihn in meinen Händen habe, wär' es mir nicht un⸗ lieb, den möglichſt beſten Vortheil daraus zu ſchöpfen. Aber dazu iſt es dringend, daß ich meine Angelegen⸗ heiten ſelbſt beſorge. Ich hegte anfangs die Abſicht, Dich zu ihm zu ſenden, und den Boten zu empfangen. Aber ich habe meine Meinung geändert, Du wirſt den Geſandten empfangen, und ich werde nach Flandern gehen.

Wie, Monſeigneur, Ihr werdet Euch der Gefahr ausſetzen, über das Meer zu ſchiffen, allein, ohne Ge⸗ folge? Ihr werdet Eure königliche Perſon rebelliſchen Bürgern anvertrauen, die ihre Seigneurs davon gejagt haben?

Was hab' ich zu befürchten? Sie kennen mich nicht; ich werde mir vor meiner Abreiſe meine Voll⸗ machten ausſtellen, und in Folge meiner Geſandtenwürde unverletzlicher ſeyn, und heiliger, als mit meiner Königs⸗ würde; übrigens ſagt man, daß dieſer von Artevelle liſtig ſey. Ich will ihn in der Nähe he. und er⸗ fahren, in wie weit ich auf ſein Wort bauen kann. Dieß iſt alſo beſchloſſene Sache, Walter, ſetzte der Kö⸗ nig hinzu, indem er die Hand auf den Schlüſſel der Thüre legte;mach Dich gefaßt, morgen um Mittag Deine Rolle zu ſpielon.

Wedürfet Ihr alſe dieſen Abens meiner nicht mahr,