Artois, haltet Euch bereit, mich in einer halben Stunde zu begleiten, wir haben dieſe Nacht einen kleinen Aus⸗
flug von vierzehn Meilen zu machen. Kommet, Wal⸗
ter,“ fügte der König bei, ſich erhebend,„ich muß Euch etwas ſagen.“
Bei dieſen Worten faßte Eduard den Arm des Walter von Mauny, und verließ lächelnd und ruhig dieſen Saal, worin ſo eben eine von jenen Scenen vor⸗ gefallen war, die in einem Augenblicke über das Leben eines Volkes und das Geſchick eines Königreiches ent⸗ ſcheiden; dann trat er, nur von zwei Fackelträgern be⸗ gleitet, in einen Corridor, der zu ſeinen Gemächern führte.
„Mein lieber Ritter,“ ſagte Eduard, langſamer ge⸗ hend, ſo wie er in den Gang getreten war, damit die Fackelträger ſeine Worte nicht hören konnten,„ich habe große Luſt, Euch heute einen ſchlechten Dienſt zu er⸗ weiſen.“ 4
„Welchen, Sire?“ erwiederte Walter, der ſogleich in dem Tone des Königs merkte, daß von einem Scherze die Rede ſey, und nicht von einer Drohung.
„Ich habe Luſt... Teufel!... ich werde es viel⸗ leicht bereuen; aber gleichviel... ich habe Luſt, Euch zum Könige ien England zu machen.“
„Mich?“ rief von Mauny aus.
„Sey unbeſorgt,“ fuhr Eduard fort, vertraulich auf den Arm ſeines Günſtlings ſich ſtützend:„es wird nur eine Stunde lang dauern.“
„Ah! Ihr beruhiget mich, Sire,“ äußerte Mauny. 6 8 „Und nun erklärt Euch,
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oder vielmehr gebietet; vensh 1
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