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Die Gräfin von Salisbury : historischer Roman / von Alexandre Dumas. Deutsch von Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Entstehung
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voon Hennegau, und Euch, mein Vetter Nobe von

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mir, obgleich ich damals nur fünfzehn Jahre alt war, zu einer großen Lehre. Soll ich es Euch erzählen 2*

Jeder wendete ſich neugierig gegen Eduard.

Nun denn, es ſtellte Folgendes vor: Ein Mann und eine Frau von dürftigem Stande, nachdem ſie von den Leuten des Königs völlig ausgeplündert worden waren, weil ſie ihre Steuer nicht bezahlen konnten, haben kein anderes Hausgeräth mehr, als eine alte Kiſte, auf der ſie ſitzen; ſie beklagen ſich und jammern, ſich ſo zu Grunde gerichtet zu ſehen. In dieſem Mo⸗ mente kehren die Leute des Königs zurück; ſie haben ſich erinnert, daß in der armſeligen Strohhütte noch eine alte Kiſte ſtehe, und ſie dieſelbe zu nehmen ver⸗ geſſen haben. Die Armen bitten ſie inſtändig, ihnen wenigſtens dieſe Truhe zu laſſen, in welche ſie ihr Brod legten, wenn ſie welches hatten. Die Leute des Kö⸗ nigs wollen nichts davon hören, und zwingen ſie, auf⸗ zuſtehen, ungeachtet ihrer Bitten und Thränen. Aber kaum ſitzen ſie nicht mehr auf der Kiſte, als der Deckel aufgeht, und drei Teufel herausſpringen, welche die Leute des Königs davon ſchleppen. Dieß iſt mir im Gedächt⸗ niſſe geblieben, lieber Onkel, und ich gebe jetzt immer denjenigen Unrecht, die, nachdem ſie ihren Lehnsleuten Alles genommen haben, ihnen auch noch die Kiſte neh⸗ men wollen, auf welcher ſie weinen. Saget dem Boten unſers Freundes, Jakob von Artevelle, ſprach der König, ſich umwendend, und den Herold anredend, der ſeiner Antwort harrete,daß wir ihn morgen Mit⸗ tags empfangen werden. Was Euch betrifft, mein Oheim