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Die Gräfin von Salisbury : historischer Roman / von Alexandre Dumas. Deutsch von Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Entstehung
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nöthig ſind, auf daß der König Philipp ewig bereue, mich aus Frankreich vertrieben zu haben.

In dieſem Momente ging die Saalthüre auf, und ein Herold näherte ſich Eduard, und meldete ihm, daß ſo eben ein von Jakob von Artevelle entſendeter Bote aus Flandern angekommen ſey.

Bweites Kapitel.

Eduard ſann einen Augenblick nach, bevor er ant⸗ wortete, dann wendete er ſich lachend zu den Rittern, die ſo eben Gelübde gethan hatten.Meine Herren, ſagte er,da kommt ein Bundesgenoß für uns: es ſcheint, daß ich rechtzeitig und in gutes Erdreich ſäete, denn mein Plan blüht gerade zu Ende, und ich kann nun vorherſagen, von welcher Seite wir in Frankreich einziehen werden. Herr von Beaumont, Ihr werdet unſer Marſchall ſeyn.

Werther Seigneur, antwortete Johann von Hen⸗ negau,vielleicht thätet Ihr beſſer, bloß dem Adel die Sorge zu überlaſſen, eine Geſchlechtsfrage zu entſchei⸗ den; alle dieſe Unadeligen ſind zu ſehr dabei betheili⸗ get, die Kriege zwiſchen Mächtigen zu nähren. Wenn der Adel und das Königthum ſich ſchlagen, erbt das. Volk die Beute, und die Wölfe bekommen die Leichen; haben nicht dieſe verfluchten Flamänder unſere Kämpfe mit dem Neiche benützt, um ſich unſerer Gerichtsbarkeit zu entziehen? Und nun lenken ſie ſich ſelbſt, wie wenn

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