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Die Gräfin von Salisbury : historischer Roman / von Alexandre Dumas. Deutsch von Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Entstehung
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1 für keinen Mann, der da lebt, thun würde. Wenn 1 aber der König von Frankreich, mein einziger und wah⸗ I rer Oberlehnsherr, mich jemals zurückruft, und meine Verbannung aufhebt, ſo bitte ich meinen Neffen Eduard, mir mein Wort zurückzugeben, das ich ſogleich von ihm zurückverlangen werde.

Das iſt billig, entgegnete Eduard, mit dem Kopfe nickend,denn ich weiß, daß Ihr durch Grundbeſitz und Geſinnung mehr ein Franzoſe als ein Engländer ſeyd. Schwöret alſo in völliger Unbeſorgtheit; denn, bei mei⸗ 3 ner Krone, eintretenden Falles werde ich Eures Ge⸗ . lübdes Euch entbinden. Graf Robert, bringet den Reiher dem Walter von Mauny.

Nein, Sire, nein, wenn es Euch beliebt, ant⸗

3 wortete der junge Ritter,denn Ihr wißt, daß man nicht zwei Gelübde zugleich vollziehen kann, und ich habe bereits eines gethan, nämlich: meinen Vater zu rächen,

der, wie Ihr wiſſet, in Guyenne ermordet wurde, und ſeinen Mörder und ſein Grab wieder zu finden, um

den Einen auf dem Andern zu tödten. Seyd aber un⸗

beſorgt, Sire, der König von Frankreich wird nichts nabei verlieren.

Wir glauben Euch, Herr, und ein Verſprechen von Cuch iſt uns eben ſo lieb, als ein Eid von einem Andern.

7 Inzwiſchen hatte ſich Robert von Artois der Kö⸗ nigin genähert, den Reiher vor ſie hinſtellen laſſen, mit eeinem Knie den Boden berührt, und wartete ſchweigens

Die Königin wendete ſich dann lachend zu ihm:W wollet Ihr von mir, Graf, fragte ſie ihn,un 12zr