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Die Gräfin von Salisbury : historischer Roman / von Alexandre Dumas. Deutsch von Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Entstehung
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jetzt nicht mehr weiß, ob ſie im Himmel iſt, oder auf 1 Erden, ſo erhaben geſinnt, weiſe und ſchön iſt die Dame, die mich in ihren Banden hält. Nie ſagte ſie mir noch, daß ſie mich liebe, nie gewährte ſie mir etwas, denn noch wagte ich es nie, ſie um Liebe zu bitten. Wohlan, heute flehe ich ſie an, mir eine Gunſt zu bewilligen, nämlich ihren Finger auf eines von mei⸗ nen Augen zu legen. 1Bei meiner Seele, ſagte Elſe zärtlich die ihr Ritter ſo ehrfurchtsvoll bittet, abſchlägige Antwort geben. zen Fingern verlangt, Graf; gen Euch ſeyn; hier iſt mein Salisbury faßte und küßte . zücken, dann brachte er ſie auf ſolche Art an ſein Ge⸗ 3 ſicht, daß ſie ihm das rechte Auge völlig bedeckte. Elſe lächelte, indem ſie nicht wußte, was dieß bedeuten ſollte.

Haltet Ihr dieſes Auge für gut geſchloſſen? fragte er ſie.

Gewiß, antwortete ſie. 4

Wohlan, fuhr Salisbury fort,ich ſchwöre, mit dieſem Auge den Tag nur auf dem Boden Frankreichs wieder zu ſchauen; ich ſchwöre, daß vor jener Zeit we⸗ V der Wind, noch Schmerz, noch Wunde mich zwingen

ſollen, es zu öffnen, und daß ich bis zu jenem Mo⸗

in der Stechbahn, bei der Schlacht kämpfen werde. Mein mag kommen was da will. Wer⸗ in Gelübde thun, Ma mein hoher Herr,

eine Dame, kann ihm keine. Ihr habt einen von mei⸗ ich will verſchwenderiſch

e ganze Hand.

ſie mehrmals mit Ent⸗

dame?