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Die Gräfin von Salisbury : historischer Roman / von Alexandre Dumas. Deutsch von Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Entstehung
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ich in Frankreich anrichten werde, woferne jedoch es nicht Gott, dem Herrn Jeſu und der ſeligen Jungfrau

Maria gefällt, mich während des Unternehmens und

vor der Erfüllung meines Gelübdes ſterben zu laſſen. Ich habe geſprochen. Jetzt traget den Reiher weg, Oiif und ſetzt Euch neben mich!

Noch nicht, noch nicht, verſetzte Robert:der Reiher muß die Runde um die Tafel machen; es iit vielleicht wohl irgend ein edler Ritter hier, der nach der Ehre ſtrebt, ſein Gelübde jenem des Königs bei⸗

zufügen.

Bei dieſen Worten gelote er den beiden jungen Mäd⸗ chen, die ſilberne Schüſſel wieder zu nehmen, und machte ſich von Neuem auf den Weg, gefolgt von ihnen und den Minneſängern, die auf der Viola ſpielten, während 3 die jungen Mädchen ein Lied von Gilbert von Berne⸗ 3 wille ſangen, und alſo ſpielend und ſingend kamen ſie hinter dem Grafen von Salisbury an, der, wie geſagt, bei der ſchönen Elſe von Granfton ſaß. Dann blieb Robert von Artois ſtehen, und gab den jungen Mäd⸗

chen ein Zeichen, den Reiher vor den Ritter hinzuſtel⸗ len. Sie gehorchten.. Schöner Ritter, ſagte Robert,Ihr hörtet, was König Eduard ſagte. Im Namen Chriſti, des Königs der Welt, beſchawüre ich Euch, bei unſerem Reiher zu geloben.

Ihr habt wohl gechan, erwiederte Salisbury,mich bei dem heiligen Namen Jeſu zu beſchwören, denn hät⸗ es bei dem Namen der heiligen Jungfrau ge⸗ würde ich es Euch abgeſchlagen haben, da ich