Achilles, Paris, Hektor und Alexander von Macedonien
wüſtung wird angerichtet haben, gleich derjenigen, d.
da ich jetzt, Dank Euch, wieder daran denke, daß ich der wahre König von Frankreich bin, ſo ſeyd unbeſorgt, ich werde es nicht vergeſſen, und zum Beweiſe höret das Gelübde, welches ich thun werde. Setzt Euch, meine edlen Seigneurs, und verliert kein Wort davon, ich bitte Euch.“ 8 1
Jedermann gehorchte; nur Eduard und Robert blie⸗ ben ſtehen. Dann ſtreckte der König die rechte Hand über die Tafel aus, und ſprach:„Ich ſchwöre bei die⸗ ſem Reiher, Poltrons⸗ und Memmenfleiſch, und den man vor mich hinſtellte, weil er der feigeſte und furcht⸗ ſamſte Vogel iſt, daß ich vor Ablauf von ſechs Mona⸗ ten mit einem Heere über das Meer werde geſchifft ſeyn, und den Boden Frankreichs betreten haben, durch Henne⸗ gau, Guyenne oder die Normandie einziehend; ich ſchwöre, daß ich den König Philipp überall bekämpfen werde, wo ich ihn treffe, jedesmal„ wenn die Männer meines Gefolges oder meines Heeres auch nur Einen gegen Zehn zählen. Ich ſchwöre endlich, daß ich von heute an vor Ablauf von ſechs Jahren im Angeſichte des Thurmes der erhabenen Kirche St. Denis lagern werde, wo der Leib meines Ahnen begraben liegt, und ich ſchwöre dieß unbeſchadet meines Vaſallenſchafteides, den ich dem Könige Philipp zu Amiens leiſtete, und wel⸗
chhen man mir wie einem Kinde abliſtete, das ich war.
Ah! Graf Robert, Ihr wollet Schlachten und Hand⸗ gemenge; wohlan, ich verſpreche Euch, daß niemals
der ſo viele Länder eroberte, auf ſeinem Zuge e


