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Eine flüchtige Röthe ſtieg auf Esperance's Stirn; aber er antwortete nicht.
— Ihr habt einen Zank mit einander gehabt, fuhr Crillon fort, wie das oft unter jungen Leuten geſchieht, habt Euch entzweit, und ſeid nun Beide traurig darüber, weil Ihr nicht von einander laſſen könnt.— He! habe ich's getroffen? Das ſind Kinderpoſſen, und Ihr müßt Euch geſchwind wieder verſöhnen.
— Unmöglich, Herr Ritter, ſprach Esperance ernſt.
— Unmöglich? Warum nicht gar! Zwei junge, brave Männer ſollten ſich eines Frauenzimmers wegen entzweien?— Harnibieu! Das iſt unmöglich!
Esperance's Röthe hatte ſich zur dunklen Gluth ge⸗ ſteigert und ſeine Augen blitzten wild.
— Wer hat Ihnen geſagt, Herr Ritter, rief er leb⸗ haft, daß ich mich eines Frauenzimmers wegen mit Pontis entzweit habe?
— Alle Tauſend! er ſelbſt.
Esperance ſtutzte.
— Er ſelbſt? Und— hat er Ihnen die Dame genannt?
— Was denken Sie? Pontis iſt ein Ehrenmann. Niemand hat er mir genannt, nicht einmal die leiſeſte Andeutung hat er mir gegeben. Um ſo begieriger wäre ich, zu wiſſen, welches Frauenzimmer auf der Welt es werth iſt, daß ſich zwei ſo wackere Jungen um ſeinet⸗ willen verfeinden? Das iſt ja zum Todärgern; eben erſt habe ich Pontis verlaſſen, der vor Jammer wie eine
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