Teil eines Werkes 
9. Bd. (1856)
Entstehung
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La Varenne nahm eine wichtige Miene an.

Sie wiſſen, ſprach er, die Ueberraſchung des Kö⸗ nigs, das Feſt, welches er Herrn von Mayenne gegeben, ſo wie die Erhebung der Marquiſe zur Herzogin...

Ja doch, ja, nur weiter! 3

Bebend und ſchaudernd ſah ich dem Augenblick der Erklärungen entgegen. Schon während der Tafel ſchoß mir der König einige ſo grimmige Blicke zu, daß ich mich ganz krank davon fühlte. Ja, ich bin es in der That noch, meine Dame.

Marie Touchet eilte an ein Käſtchen voll Fläſch⸗ chen und Büchſen und bot la Varenne ein ſtärkendes Elexir an.

Können Sie nun fortfahren? fragte Henriette.

Ja, Mademoiſelle; Dank Ihrer Güte, Madame! Dieſen Morgen alſo kam der verhängnißvolle Augen⸗ blick. Ich trieb mich rings um das große Veſtibule herum Plötzlich tritt der König heraus, entdeckt mich und winkt mir zu, ihm in den Garten zu folgen. Ich raffte all' meinen Muth zuſammen und gehorchte.

Das alſo, rief Se. Majeſtät höchſt zornig, das alſo ſind die Berichte, die man mir abſtattet? Das ſind alſo die Intrignen der Marquiſe der Herzogin, wie man ſie jetzt nennen wuß; und Sie wagen es, Sie Ach! meine Damen, harte Worte für das Ohr eines Edelmannes habe ich vernehmen müſſen! 3

Die Entragues verſuchten es nicht, zu lachen, indem