ſie daran dachten, daß dieſer würdige Edelmann früher bei der Schweſter des Königs Hühner geſpickt hatte.
— Was haben Sie geantwortet, Herr von la Va⸗ renne? fragte der Vater.
— Was ich konnte.
— Sollten Sie mich etwa beſchuldigt haben? rief Henriette.
— Ich ſchmeichle mir, Mademoiſelle, daß Sie mich nicht für ſo ungeſchickt halten, dies gethan zu haben. Sire, antwortete ich, es war nicht meine Schuld.— Demnach alſo die Schuld Derer, die Sie benachrichtigt haben, verſetzte der König. 3
— Sehen Sie, daß man uns angeklagt hat! rief 3
Marie Touchet. — Sire, ſagte ich, Diejenigen, die mich benachrichtigt haben, glaubten an Das, was ſie mir ſagten.— Was 3 glaubten ſie? ſagten Se. Majeſtär zornig.— Sire, ſagte ich, daß die Frau Marquiſe— die Frau Herzogin, wollte ich ſagen,— mit Herrn Esperance abgereiſt, oder unter⸗ wegs mit ihm zuſammengetroffen ſei, was auf eins heraus⸗ kommt, und daß zwiſchen ihnen eine Art von traulichem — geheimnißvollem, wollte ich ſagen— Verhältniß ob⸗ 1 zuwalten ſcheine.— Sie ſind ein Eſel! ſagten Se. Ma⸗ jeſtät.— Ich bitte Sie, meine Damen: ich, ein Eſel! — Wie dem auch ſein möge, Szre, ſagte ich, ſo hatte Mademoiſelle d'Entragues wohl gegründete Urſache, einen Ueberfall der Frau Marquiſe— Frau Herzogin, wollte ich ſagen,— zu befürchten, da dies nicht das erſte Mal


