Teil eines Werkes 
9. Bd. (1856)
Entstehung
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Lange werden Sie da nicht zu warten brauchen, ſprach der junge Mann höhniſch.

Ich baue immer noch auf die Prophezeihung der Wahrſagerin, bemerkte Marie Touchet pathetiſch.

Eine Krone, nicht wahr? rief der Graf von Au⸗ vergne lachend. O ja, bauen Sie nur darauf; Sie ſind auf dem beſten Wege dazu.

Wenn der jetzige Weg nicht der gute iſt, ſo wird man einen andern einſchlagen, der der beſte iſt, verſetzte Henriette bitter.

Die anderen drei Mitglieder des Familienrathes wur⸗ den von der Entſchloſſenheit und Zuverſicht frappirt, welche dieſe Worte kund gaben.

Wie es Ihnen belieben wird, Mademoiſelle, ſagte der Graf; wenn es ſich aber vielleicht gar hier um die offene Heerſtraße handelte...

Mein Herr!

Ach was! wir ſind hier in der Familie und kön⸗ nen uns gegenſeitig ſchon die Wahrheit ſagen! Ich, für meinen Theil, erkläre hiermit rund heraus, daß ich dieſer ewigen Niederlagen herzlich müde bin. Wir haben ſo viele Schläge bekommen, daß mir der Rücken nachgerade zu brennen beginnt. Ich wundere mich, wie Sie es ſo lange aushalten. Das iſt wahrer Heroismus!

Nach dieſer freimüthigen Erklärung trat eine Stille der Entmuthigung in dem edlen Familienkreiſe ein.

Plötzlich vernahm man die Huftritte eines Pferdes im