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Cyrus und Ruſto, die wackeren Hunde, hatten ein Reh aufgeſtöbert, und verfolgten es nun mit freudigem Gebell.
Der König ſchnitt quer durch das Gehölz; Gabriele folgte ihm in einiger Entfernung, den Stallmeiſter dicht zu ihrer Rechten, der die hervorragenden Zweige mit einem Speerſchafte zurückbog. Der König, der den Wechſel des Wildes genau kannte, ſtieß ſehr bald auf Crillon, der es mit einer Büchſe in der Hand zu Fuß erwartete, und rief ihm ſchon von weitem zu:
— Hehe! mein tapferer Crillon, nimm nicht etwa den König für das Wild!
— Harnibieu, Sire! welch ein glückliches Zuſammen⸗ treffen! ſchrie der Ritter, mit offenen Armen und freu⸗ digen Blicken auf ſeinen Herrn zueilend.
Heinrich war bereits vom Pferde geſprungen. An dem Sattelknopfe Crillon's hingen zwei Faſanen und ein Haaſe..
— Aha! Gevatter Wilddieb, rief der König lachend, erwiſche ich Dich endlich einmal! So alſo plünderſt Du meinen Forſt?
— Ich nicht, Sire; ich habe noch nicht einmal einen Schuß gethan.
— Nun, wer denn? 8
— Esperance, dem Ew. Majeſtät das Jagdrecht ver⸗ liehen. Welch' ein meiſterhafter Schütz! — Ventre⸗Saintgris! Und zum Danke entvölkert 2*


