Teil eines Werkes 
8. Bd. (1856)
Entstehung
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Natur ſchien vor Entzücken zu jubeln!

Während ſie ſich ſo in ſüße Träumereien verſenkte, ſetzte Heinrich ſeinen Weg nach dem Schloſſe mit ſo eiligen Schritten fort, daß la Varenne's kurze Beine ihm kaum zu folgen vermochten.

Sie hatten kaum das Toilettenzimmer erreicht, wo ein Kammerdiener harrte, um den König anzukleiden, als der Liebesbriefträger Sr. Majeſtät, jeden Augenblick ge⸗ ſchickt benutzend, wo der Kammerdiener hinausging, um irgend ein Kleidungsſtück zu holen, ſeinem Herrn und Ge⸗ bieter leiſe zuflüſterte:

Sire, die Frau Marquiſe hat mir mit ihrer ſcherz⸗ haften Drohung, meine Taſchen durchſuchen zu wollen, einen gewaltigen Schrecken eingejagt.

Wie ſo denn?

Weil ſie etwas darin gefunden hätte, Sire...

Man reichte dem König die Stiefeln dar.

Was war es? fragte Heinrich in der nächſten

Zwiſchenpauſe.

Ew. Majeſtät wiſſen ja wohl, wohin ich geſendet ward.

Ganz gewiß; aber Du hatteſt doch wohl nicht die Complimente in der Taſche, die ich Dir aufgetragen, noch die, die man Dir dafür zurückgegeben haben wird? Das nicht, aber...

Der Kammerdiener erſchien abermals, um Heinrich

die Sporen anzuſchnallen.

Himmel; Alles ſchien ihre Gefühle zu theilen, die ganze

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