Teil eines Werkes 
8. Bd. (1856)
Entstehung
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Um ſo beſſer! Wir werden dann mit einander ſpeiſen⸗ Iſt er allein?

Jener ſchöne junge Herr iſt mit ihm, der ſo reich ſein ſoll und dem Ew. Majeſtät das Jagdrecht ver⸗ liehen haben.

Das wird Esperance ſein, ſprach Heinrich arglos und ohne zu bemerken, daß dieſer Name Gabriele das Blut in die Wangen trieb.

Ganz recht, Sire, Herr Esperance.

Nun denn, ſo laßt uns zu Pferd ſteigen und ſie überfallen! Wollen Sie, Marquiſe? Der Himmel ſcheint ſich völlig aufzuklären und der Ritt wird uns Appetit machen.

Sehr gern, Sire, verſetzte Gabriele, deren Herz vor Freude höher ſchlug.

So willl ich in aller Schnelligkeit ein Reitkleid und Stiefeln anziehen. Komm, la Varenne.

Ich bin bereits zum Reiten angekleidet, ſagte Ga⸗ briele, und werde, bis man mir mein Pferd bringt, einſt⸗ weilen ein wenig in der warmen Sonne auf⸗ und ab⸗ wandeln.

Ich bitte nur um einige Minuten. Schnell, la Varenne, laß uns eilen, damit die Marquiſe nicht zu lange zu warten braucht!

Berauſcht von freudiger Hoffnung, lehnte ſich Gabriele auf die vom warmen Sonnenſtrahl überfluthete Stein⸗ baluſtrade; wie ſo ganz anders, wie ſo unendlich reizen⸗ der erſchien ihr jetzt plötzlich der Garten, der Wald, der