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anderen Ende der Allee, in welcher Heinrich und Gabriele luſtwandelten, die Geſtalt des kleinen la Varenne ſichtbar ward, dieſes würdigen geheimen Liebesboten Sr. Majeſtät, deſſen Ruf nur zu gut am Hofe bekannt war. Dieſe tugendhafte Perſonnage kehrte dem zärtlichen Paare diseret den Rücken zu, und ſchien die Primeln⸗ und Levkoyen⸗ beete mit einer Aufmerkſamkeit zu beobachten, die einem Naturforſcher Ehre gemacht haben würde.
Der König hatte ihn zwar geſehen, hütete ſich aber wohl, es merken zu laſſen.
Nicht ſo die Marquiſe, die lachend ausrief:
— Aha! der Liebesbriefträger Ew. Majeſtät!
— Wo denn? fragte Heinrich.—
— Dort, ſehen Sie ihn nicht, Sire? Er bückt ſich ſo tief, als ob er ſeine Naſe in den Veilchen begraben wollte. Er mag ſich nur vorſehen, der arme Mann.
— Weßhalb?
— Daß er ſich nicht gar zu tief bücke; es könnten ihm ſonſt die Liebesbriefchen aus der Taſche fallen.
— Loſe Spötterin!
— Nein, nein, Sire, es iſt mein völliger Ernſt. Aber rufen Sie ihn doch herbei, er hat Ihnen vielleicht etwas Wichtiges zu melden.
— In der That, ſprach der König etwas verlegen, ich hatte ihm Auftrag gegeben, ſich in Paris zu erkun⸗ digen, wie es um Laramée's Prozeß ſteht, der mich nicht ganz ohne Beſorgniß läßt.
— unnöthige Sorge, Sire; Sie gewinnen Ihre


