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— Und haben ſich zu Bett gelegt?
— Unmittelbar nachher.
— Ganz recht, ſind aber ſehr bald wieder aufgeſtan⸗ den, denn eine Stunde ſpäter verließen Ew. Maj. das Louvre.
Der König ſaß wie auf Nadeln.
— Wer ſagt das? murmelte er.
— Ew. Majeſtät hatten ein Rendezvous außerhalb des Louvre, in Zamets Hauſe.
— Marquiſe...
— Bei dem Sie ſich pünktlich und getreu eingeſtellt haben.— Ach, Sire, leugnen Sie es nicht, ich beſchwöre Sie darum!
— So muß ich Ihnen denn Alles ſagen. Nun ja, ich hatte mit Zamet über verſchiedene wichtige Geſchäfte zu ſprechen.
— Ew. Majeſtät haben ein ſanftes, mitleidsvolles Herz; Sie wollen mich noch ſchonen, mich armes, ſchwa⸗ ches Weib, und ich empfinde darum nur noch lebhafter den Kummer, dieſes großmüthige Herz verloren zu haben.
— Sie irren; nichts haben Sie verloren, meine ſüße Gabriele!
— Ew. Majeſtät haben bei Zamet eine Frau auf⸗ geſucht...
— Wer kann das ſagen?
— Statt wieder heimzukehren, ſind Ew. Majeſtäͤt aus Zamets Haus ſchnell durch ein anderes geſchlichen..
— Man ſpürt mir alſo nach! rief der König, halb erzürnt, halb verlegen, ertappt worden zu ſein.


