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nicht ausgezeichnete Geſellſchaft nach dem Schloſſe, denn die Entragues, die vor Begierde brannten, Alles zu er⸗ fahren, zogen die Quantität der Beſuchenden der Qualität derſelben vor.
Gegen ſechs Uhr an dem Tage, von dem wir ſprechen, als die Hitze ſich milderte und die verlängerten Schatten der Baͤume auf die Raſen fielen, trat Frau von Entragues aus ihrem großen Saale. Sie ſtützte ſich auf einen klei⸗ nen Pagen von acht bis neun Jahren, der auf ſeiner rechten Fauſt einen Vogel und unter ſeinem linken Arme einen Feldſtuhl trug. Ein anderer, etwas größerer Page, aber noch Kind, trug ein Kiſſen und einen Sonnenſchirm. Zwei große Windſpiele ſprangen freudig, ſich einer auf
den andern ſtürzend, über die Blumenbeete ihrer Herrin
voran.
Marie Touchet war damals fünfundvierzig Jahre alt. Bei der Regelmäßigkeit ihrer Geſichtszüge, eine Schön⸗ heit, die nie ganz verſchwindet, war ſte noch ſchön zu nennen. 1
Dieſes berühmte Geſicht, das man ſo oft mit der Sonne und allen Sternen verglichen, das zur Zeit Karls IX.„eine mehr runde, als ovale Form, eine mehr kleine, als große Stirn, einen mehr niedlichen, als klei⸗ nen Mund, und Augen mehr wunderbar, als groß“ hatte — dieſes angebetete Geſicht war mit der Zeit groß und knochig geworden. Das niedliche Rund hatte ſich dem Vierecke genähert, und die kleine Stirn war nach und nach zurückgetreten, um den Augenknochen jenen Vorſprung


