Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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. dieſen Nebucadnezar geeifert hatten, ſchwiegen aus Furcht, daß ihre Stimme in der Stille der Waffenruhe zu laut ertönen möchte. Das Land war frei, und die Krieger vertauſchten ihre Pickelhaube mit einem Filzhute.

Die Liguiſten bläheten ſich auf ihren großen, präch⸗ tigen Landhäuſern, und die Royaliſten der Armee, die zu der Rolle der mit Maulkörben verſehenen Jagdhunde ver⸗ dammt waren, durchſtreiften Vexin, indem ſte ihre hung⸗ rigen Blicke auf die lachenden Schlöſſer, Burgen und Meierhöfe der Liguiſten warfen, deren Küchen unver⸗ ſchämterweiſe rauchten.

Dieſe ſchöne Zeit trat nach Artikel 4. des Waffen⸗ ſtillſtandes ein, wonach Perſonen und Eigenthum, von Frau von Mayenne bis zur Heumacherin auf den Feldern, von dem Schatze der Ligue bis zur Kornähre, die auf den Feldern reift, herab, für unantaſtbar erklärt wurden.

Der König hielt Mantes und ſeine Umgebungen be⸗ ſetzt, und daher kam es, daß die Royaliſten auf ihren Verzweiflungsſpaziergängen in Medan die grünen Trau⸗ ben verdarben oder zerquetſchten, indem ſie einen Haſen oder ein Rebhuhn aufſuchten, das noch zu ſchwach war, um über die Seine zu fliegen.

Aber dieſe Quellen waren bald verſiegt, und alle von der königlichen Armee, die keinen Urlaub genommen, empfanden, was die Pariſer in den vorhergegangenen Jahren kennen gelernt hatten: Mangel und Hungersnoth.

Zu Anfang des Juli hatten zwei Compagnien des Garderegiments, das Crillon kommandirte, den Befehl