Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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durch das Warten zu Grunde gerichteten und durch den Krieg aufgebrachten Anhängern Ruhe zu gönnen, nahm er einen Waffenſtillſtand an, den ihm die Pariſer vor⸗ geſchlagen hatten.

Während Herr von Mayenne ſich mit ſeinen Verbün⸗ deten, den Spaniern, abplagte, die ihn erſtickten, indem ſie ihn umarmten, und während er ſeine Freunde, die Sechs⸗ zehn, die er auf zwölf reducirt hatte, einzeln zu nehmen ſuchte, unterhandelte Henri, der arm aber ſtark, ausge⸗ hungert aber geſund an Geiſte, ohne Hemde aber Ruhm gepanzert war, mit dem Papſte ſeine Ausſöhnung mit Gott, und ließ ſeine Kanonen putzen, um ſich auch ſo ſchnell als möglich mit ſeinem Volke auszuſöhnen. Er lachte, faſtete, ging auf Abenteuer aus, dachte als König, handelte als Chevau⸗leger, und während er ſich ſo an jeden mehr oder weniger blühenden Strauch am Wege etwas pflückte, ging ſein Geſchick mit Rieſenſchritten unter dem unbeſieglichen Hauche Gottes der Vollendung ent⸗ gegen.

So wurde denn zwiſchen den Royaliſten und den Liguiſten ein Waffenſtillſtand unterzeichnet, der von denen heiß erſehnt ward, deren Wunden der Heilung bedurften.

Während drei Monaten ſchwieg nun das Musketen⸗ feuer, und es knüpften ſich Unterhandlungen zwiſchen Mantes und Rom, zwiſchen Paris und Mantes an. Couriere kamen und gingen, katholiſche und reformirte Prieſter ſchlugen ſich in's Mittel, und die Prediger, die am hitzigſten gegen dieſen Ketzer, dieſen Hugenotten und