Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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erhalten, zwiſchen Medan und Vilaines ein Lager zu beziehen, und ſo die Vorhut der Armee zu bilden. Um die Einwohner nicht zu beläſtigen, hatte dieſes Corps Zelte aufgeſchlagen. Crillon, der den größten Theil des Tages abweſend war, hatte den Befehl auf ſeinen erſten Kapitain übertragen. Ein kleiner Artillerie⸗Park, der auf der Höhe aufgeſtellt war, ſtand unter der Beaufſich⸗ tigung des Herrn von Rosny, des zukünftigen Sully Heinrichs IV., deſſen Anmaßung in dieſem Punkte gren⸗ zenlos war. Da die Garden aus guten Häuſern rekrutirt wurden, ſo war die Compagnie, die ſich in dieſer poeti⸗ ſchen Gegend befand, eine gewählte. Man kam um vor Langweile und Elend. Wäͤhrend die armen Gardiſten den ruhigen, grünen Strom vor ſich ſahen, der ſich wie ein Silberband um pittoreske Inſeln ſchlang, brannte die glühende Sonne auf den Bergesabhang hernieder, an dem ſie lagerten. Wie geblendet von dem herrlichen Grün der üppigen Espen und Weiden fragten ſie ſich unter einander: warum wohl die Vögel ſo freudig die Luft durchſchnitten, warum die Fiſche ſo luſtig im Waſſer ſprängen, warum die Lämmer ſo lieblich auf den Wieſen hüpften? Warum es den königlichen Soldaten verboten ſei, alle dieſe hübſchen Sachen zu berühren, die doch Gott, wie man ſagte, zum Nutzen und zum Vergnügen des Menſchen erſchaffen habe?

Unter den verzweiflungsvollſten dieſer ſchweifenden Phantome befand ſich eins, das ſich durch ſeine traurigen Seufzer, die eine noch lebhaftere Pantomime als die einer