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bei ihm auf die Ruhe folgte, daß der Gedanke, Moritz, mit wem es auch ſein moͤgte, zu vergleichen, noch Nie⸗ mandem eingefallen war. Gut, einfach, wohlwollend, ſchien er jedoch der Einzige zu ſein, dem ſeine Ueber⸗ legenheit unbekannt war.
Ohne weder ein Gelehrter, noch ein Kuͤnſtler zu ſein, war Moritz gleichwohl weder irgend eine Wiſſen⸗ ſchaft, noch irgend eine Kunſt fremd. Er verſtand ge⸗ nug von der Phyſik und der Chemie, um eine arznei⸗ wiſſenſchaftliche Frage mit den Thenards und den Or⸗ filas zu verhandeln. Ohne Kuͤnſtler in der eigentlichen Bedeutung des Wortes zu ſein, was immer eine gewiſſe praktiſche Ueberlegenheit andeutet, konnte er doch mit Huͤlfe des Bleiſtifts ſeinen Gedanken wiedergeben oder eine Erinnerung bewahren. Dem Scheine nach der Po⸗ litik gaͤnzlich fremd, war es ihm doch, wenn Herr von Montgiroux, von ſeinen ehrenwerthen Collegen der ei⸗ nen oder der andern Kammer umringt, in dem Salon der Frau von Barthole eine Frage des Augenblickes auf⸗ ſtellte, mehr als Tauſend Male begegnet, von einer an⸗ dern Gruppe aus, in der er ſich befand, dieſe Frage ploͤtzlich durch ein ſo lichtvolles Wort aufzuklaͤren, daß ſie im Lichte blieb, bis daß die rabuliſtiſche Gewandt⸗ heit zwei bis drei Ehrenwerther, ſie herabziehend, die⸗ ſelbe wieder in Dunkelheit zuruͤckverſenkt hatte. Zwei bis drei halb abtruͤnnige Miniſter, welche als junge Leute Moritz politiſche Meinungen getheilt hatten, Mei⸗ nungen, die weder etwas Gehaͤſſiges, noch Ausſchlie⸗ ßendes hatten, hatten aus ihm bald einen Officier, bald


