Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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Bonnigton bedeckten die Waͤnde, der Kamin war mit kleinen Statuen von Barre und von Feuchères verziert, in deren Mitte ſich auf einer Standuhr eine praͤchtige Gruppe von Barye, erhob, und hinter dem Bette eine im Be⸗ reich der Hand befindliche Weihwaſſerſchale von Mademoi⸗ ſelle Fauveau. Das waren die Verzierungen dieſes ganz maͤnnlichen Gemaches, in deſſen Hintergrunde ein Thuͤr⸗ vorhang ſich auf ein ganz einfach mit Zwillich behange⸗ nes Toilettenkabinet oͤffnete. Das war eine Art von Feldlager, das Moritz anfangs unter dem ſcheinbaren Vorwande eingerichtet hatte, ſeine Frau an den Jagd⸗ morgen nicht zu erwecken, in der That aber, um ſeine Freiheit zu ſichern.

Fuͤgen wir hinzu, daß eine Dienſttreppe, aus der weiche Teppiche eine nicht knarrende Herrentreppe ge⸗ macht hatten, mit dem Toilettenkabinette in Verbindung ſtand.

Seitdem er aber krank war, hatte Moritz ſeiner Mutter und ſeiner Gattin gegenuͤber keinen Willen mehr, und man hatte ihn in das große Zimmer Ludwigs XV. gebettet, wo man jeden Abend, in dem Alkoven ſelbſt, ein kleines Bett fuͤr Klotilden aufſchlug. Außerdem hatte man das Piano dahin gebracht, ſo daß es fuͤr den Augenblick keinen andern Salon mehr gab, als dieſes Zimmer, in welchem Frau von Bartheéle und Klo⸗ tilde zuvoͤrderſt all ihre Liebe, und mit all ihrer Liebe, alle ihre Gewohnheiten concentrirt hatten.

Dieſer geliebte Sohn ſeiner Mutter, dieſer Gatte, fuͤr welchen ſeine Frau ſo beſtaͤndig aufmerkſam ſchien,