Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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doppelte Reihe friſcher, ohne Unterlaß in ihren Vaſen von Japaniſchem Porcellain erneuerter Blumen hinauf⸗ ſtieg. Dieſe Treppe fuͤhrte zu einem Vorzimmer im Geſchmacke der Zeit des Wiederaufbluͤhens der Kuͤnſte, mit mit Wappenbildern verſehenen Fenſterſcheiben, behangen mit einer Tapete von Corduanleder von dunkler Farbe und durch goldne Arabesken aufgeputzt und Abends durch eine gothiſche Lampe von reizender Form erleuchtet, die mit Hilfe dreier vergoldeter Ketten von der Mitte des Plafonds herabhing, waͤhrend an jeder Seite dieſer Lampe zwei aͤhnliche Gefaͤße hingen, die beſtimmt wa⸗ ren, Blumen zu enthalten. Dieſes Vorzimmer hatte drei innere Thuͤren, von denen die erſte in einen Speiſe⸗ ſaal fuͤhrte, von wo aus man in einen Salon und dann in ein Arbeitskahinet ging; die zweite in einen Billardſaal, der mit einem Treihhauſe in Verbindung ſtand; die dritte auf einen Gang, welcher die ganze Laͤnge des Hauſes einnahm und den der Baumeiſter in einer Breite gelaſſen hatte, die betraͤchtlich genug war, um eine Art von Gallerie aus ihr zu machen, in wel⸗ cher man die Familienportraits aufgehaͤngt hatte. Dieſe Gallerie hatte Thuͤren, welche in alle Zimmer des Erd⸗ geſchoſſes gingen.

In dem mit Eichenholz ausgetaͤfelten und mit gruͤ⸗ nem Damaſt behangenen Speiſeſaale hatte man ſich nur mit der Bequemlichkeit beſchaͤftigt; man ſaß darin gut, der Tiſch war lang und breit, und die Schenktiſche von einfacher Form waren mit Gefaͤßen von Silber und Chi⸗

neſiſchem Porcellain bedeckt. Die Kunſt hatte gaͤnzlich Fernande. Erſter Band. 3