Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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Garten, in welchem uͤbrigens die Spitzbuben nur Blu⸗ men zu pfluͤcken gehabt haben wuͤrden. Ohne Zweifel war man nicht mehr fuͤr ſich, wie es wohl zuweilen, wenn ſie die jungen Eheleute beſuchten, die alten Lieb⸗ haber der patriarchaliſchen Mauern und der Franzoͤſiſchen Wohnungen nach dem Schnitt des achtzehnten Jahrhun⸗ derts zu ſagen pflegten, dagegen war man aber auch bei den andern, da die durch keine Graͤnzmauer mehr aufge⸗ haltene Ausſicht ſich von dem Garten aus uͤber die Wieſen und von den Wieſen aus uͤber die Felder er⸗ ſtreckte. Dickichte von Gebuͤſch, um offene Stellen zu verbergen, Blumenkoͤrbe, um duͤrre Orte zu beleben, außerdem kuͤnſtliche Lauben, dabei aber wundervoll an⸗ gebrachte Ausſichten, uͤberhaupt eine Anordnung des Landgutes, als waͤre ſie die vollendete Zeichnung eines Landſchaftmalers, das war es, was die moderne Gar⸗ tenkunſt trotz der Anhaͤnger der unſrigen unter Moritz von Bartheles Anleitung geſchaffen hatte, der auf eine unbarmherzige Weiſe die Aprikoſe, die Pfirſich und die Pflaume der Ausſicht auf den Thurm von Montlhery, der in dieſem Augenblicke auf dem blauen Grunde der Ebene hervortrat, und dem Anblicke der in dem gruͤnen Thale bald in Gruppen, bald zerſtreut liegenden Haͤu⸗ ſer geopfert hatte. 3

Das Gebaͤude ſeinerſeits hatte nicht minder wich⸗ tige Veraͤnderungen erlitten; es hatte aufgehoͤrt, den altvaͤterlichen Anblick deſſen, was man ſonſt ein Schloß nannte, zu bieten, um das Aeußere einer reizenden Villa mit einer Freitreppe anzunehmen, welche man durch eine