Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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nicht die geringſte Liebe und ich fuͤhle mich nicht im Mindeſten zu Ihnen hingezogen. Es iſt ein Vergleich, den wir zu unterzeichnen im Begriffe ſtehen, der vor⸗ trefflich fuͤr Sie, denn Sie gewinnen dabei die Ver⸗ waltung eines Vermoͤgens von ſechzig Tauſend Franken jaͤhrlicher Einkuͤnfte. Meine Eltern haben dieſe Verbin⸗ dung gewuͤnſcht und ich habe die groͤßte Ehrerbietung fͤr die Befehle meiner Eltern gezeigt, wie man es in unſerer Familie zu thun gewohnt iſt. Aber ich muß Sie von einer Sache in Kenntniß ſetzen, naͤmlich, daß ich ſeit langer Zeit den Grafen von Montgiroux liebe und daß der Graf von Montgiroux mich liebt. Ein alter Familienhaß, den alle meine Bitten nicht haben uͤber⸗ winden koͤnnen, hat allein meiner Verheirathung mit ihm im Wege geſtanden. Ich erklaͤre Ihnen demnach, mein Herr, denn, da ich Ihnen meine Liebe nicht anbieten kann und die Ihrige nicht in Anſpruch nehmen will, ſo halte ich zum Mindeſten darauf, Ihre Achtung zu ver⸗ dienen, ich erklaͤre Ihnen demnach, daß Nichts auf der Welt ein inniges Verhaͤltniß wird brechen koͤnnen, ein inniges Verhaͤltniß, das ſchon ſeit einem Jahre dauert; ein durch das unwiderſtehlichſte Gefuͤhl begonnenes Ver⸗ haͤltniß, das dieſes Gefuͤhl trotz Ihrer Tyrannei fort⸗ ſetzen muß, wenn Sie dieſelbe auszuuͤben gedenken, oder durch Ihr Wohlwollen, wenn Sie nicht wollen, daß die Unannehmlichkeit eines Bruches heute oder der Scan⸗ dal einer Trennung morgen ſtattfinden ſoll. Sie haben noch eine Stunde zum Ueberlegen: Wohlan, mein Herr, waͤhlen Sie!