Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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ſchwierige Kunſt, jeden nach der geſellſchaftlichen Stel⸗ lung zu behandeln, die das Schickſal ihm angewieſen, oder nach dem Range, den er ſich erworben hatte, jedem von der Ehrerbietung an bis zu der Ungezwungenheit ſeine Gabe zuzumeſſen, indem er, ſich in das Majeſtä⸗ tiſche ergebend, die Noten der Tonleiter der Lebensart in weiſen chromatiſchen Berechnungen modulirte, ins Unendliche hin die Biegungen und die Adjectiven veraͤn⸗ 2 derte, mit einer unbegreiflichen Kunſt von der geleiſteten Huldigung zu der empfangenen Huldigung, von der Bitte zu der Protection uͤberging, immer hoͤflich, niemals af⸗ fectirt, Eines um das Andere die Schmeichelei und die Unverſchaͤmtheit ſtreifend, ohne daß man ihn jemals haͤtte dabei ertappen koͤnnen, entweder Schmeichler oder unverſchaͤmt zu ſein. Es lag zu gleicher Zeit, aber in kleinen Gaben, Etwas von Richelieu und von Fitz⸗James in ihm; kurz, er war, wie eines Tages ein Prinz von ihm geſagt hatte, der fuͤr einen der geiſtreichſten Maͤn⸗ ner Frankreichs gegolten haben wuͤrde, wenn er gewagt haͤtte, gegen Jedermann Geiſt zu haben, er war ein 3 vortreffliches conserve de gentilhomme.*)

Nun aber iſt man in den Jahreszeiten, wo es

*) Ein Wortſpiel, das nicht zu uͤberſetzen iſt. Conserve bedeutet nach der Herleitung des Wortes etwas Er⸗ haltenes, und nach der gewoͤhnlichen Anwendung et⸗

was mit Zucker Eingemachtes.

D. Ueberſ.