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bald wurde es Niedergeſchlagenheit, dann Widerwillen gegen Alles; endlich hat ſich trotz unſerer Pflege das Fieber ſeiner bemaͤchtigt, und nach dem Fieber Geiſtes⸗ zerruͤttung.
— Das iſt ungewoͤhnlich bei einem jungen Mann, ſagte der Graf mit nachdenkender Miene. Und was kann die Urſache dieſer Schwermuth ſein?
— Beruhigen Sie Sich, wir kennen ſie jetzt, und wir werden ſie heilen. Der Doctor, der nicht bloß ein talentvoller Mann, ſondern auch ein denkender Geiſt iſt, ſteht dafuͤr ihn zu retten. Zu retten! Begreifen Sie, mein Freund, alle die Wonne, die dieſes Wort fuͤr das Herz einer Mutter enthaͤlt?
— Demnach iſt keine Gefahr mehr vorhanden? fragte der Graf.
— Das heißt, daß man geſtern nicht mehr hoffte, und daß man heute hofft, ſagte die Baronin, welche die Abſicht des Herrn von Montgiroux errieth; aber ge⸗ rade dieſe Beſſerung iſt es, weshalb wir Ihrer beduͤrfen. Ich will demnach meine Befehle dazu ertheilen, daß Sie bleiben.
Das ernſte Geſicht des Grafen verzog ſich wieder von Neuem.
— Bleiben, erwiederte er; aber ich habe Ihnen ja geſagt, daß das etwas wahrhaft Unmoͤgliches iſt.
— Sie wiſſen ſehr wohl, erwiderte Frau von Bar⸗ théle, daß es in Angelegenheiten dieſer Art nichts Un⸗ moͤgliches giebt, als dasjenige, was man nicht thun will. Laſſen Sie hoͤren, was Sie zu ſagen haben!


