Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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zu machen. Kommen Sie, kommen Sie unſern Kran⸗ ken zu beſuchen.

Ei, meine theure Eugenie, rief Herr von Montgiroux mit einer dieſes Mal noch deutlicheren Regung der Ungeduld, ich bin kein Arzt!

Dieſer Ausruf war in dem Tone zu ſichtlicher uͤbler Laune gemacht worden, als daß er dem Scharfblicke keiner Frau haͤtte entgehen koͤnnen. Frau von Barthéle nahm demnach eine erſte Miene an, und antwortete:

Es iſt die Rede von meinem Sohne, Herr Graf, dem Gatten Ihrer Nichtt, verſtehen Sie? Von unſerm Moritz.

Er befindet ſich alſo nicht beſſer? fragte Herr von Montgiroux in gaͤnzlich beſaͤnftigtem Tone.

Noch geſtern konnte man fuͤrchten, daß ſeine Krankheit toͤdtlich ſein moͤgte, ſo ſteht es.

Ach mein Gott! Ich war weit davon ent⸗ fernt zu glauben, daß ſein Befinden zu wahrhaften Beſorgniſſen Veranlaſſung gaͤe..

Weil es acht Tage her iſt, daß Sie ihn nicht geſehn haben, Undankbarer, ſagte die Baronin im Tone des Vorwurfes, weil man nicht mehr weiß, was Sie machen, weil man Ihnen jetzt ſchreiben muß, wenn man Sie eine Minute lang ſehen will, und dieſe Mi⸗ nute verfließt auch noch mit Streiten uͤber die Zeit, die Sie bleiben wollen, und uͤber die Stunde Ihrer Abreiſe.

Aber was hat denn nur dieſes theure Kind? fragte der Graf.

Es war anfangs nur eine einfache Schwermuth,