Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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Ja, ich ſage es Ihnen zum voraus.

Den ganzen Tag?

Und den Abend und morgen Vormittag. Ich ſagte es Ihnen in meinem Briefe, mein lieber Graf. Wir koͤnnen Sie durchaus nicht entbehren.

Wie groß auch die Herrſchaft des Herrn von Mont⸗ giroux(das war der Name des Grafen) uͤber ſich ſelbſt ſein mogte, er zog Nichts deſto weniger eine unwillkuͤr⸗ liche Grimaſſe. In der That, er hatte ſich erinnert,

daß es Operntag ſei; aber den Verdruß uͤber dieſe

Unannehmlichkeit, die er nicht hatte vorausſehn koͤnnen und die zu vermeiden nicht mehr in ſeiner Gewalt ſtand, nach Kraͤften verbergend, dachte er ſogleich daran, irgend einen Vorwand zu Huͤlfe zu rufen, mittelſt deſſen er ſich auf eine anſtaͤndige Weiſe aus der Verle⸗ genheit ziehen koͤnnte.

O mein Gott, wie bedaure ich, dies Ihnen ausſchlagen zu muͤſſen, meine vortreffliche Freundin, ſagte er; aber was Sie da von mir verlangen, iſt unmoͤglich, durchaus unmoͤglich. Wir haben heute Frei⸗ tag den 26ſten, und ich bin gerade Mitglied einer Commiſſion, meine Collegen erwarten mich! Es han⸗ delt. ſich um das Geſetz, welches wir zu berathen im Begriffe ſtehen.

Man wird ohne Sie berathen, mein lieber Graf; ein Pair weniger, eine Ausſicht mehr fuͤr das oͤffentliche Wohl. Aber es handelt ſich hier um perſoͤn⸗ liches Gluͤck, die einzige wichtige Sache in dieſer Zeit, in der man Egoiſt ſein muß, um es wie Jedermann