Teil eines Werkes 
4. Bd. (1850)
Entstehung
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daß dieſes Gold, der Dolmetſcher meiner Liebe, mit dieſen Kleinodien ihre Niederlage erhandelt; man verführe ſie. Er ſagt es: die verſchwiegenen Eunuchen, philoſophiſche Abbés, philoſophiſche Diener, treiben ihre Ränke, ſtreuen Gold aus, täuſchen die Augen eines Vaters, und ſie gibt nach.— Man entführt ſie. Vergebens ſtöhnt ihre Mutter, durch eine feier⸗ liche Verführung der Oper verfallen, entzieht ſie die Schande der väterlichen Gewalt. Indeſſen eines Tages zeigte ſich eine eben ſo ſittſame als ſchöne Jungfrau dieſem Sultan weit wider⸗ ſpenſtiger; alle Kunſt der um ihm zu dienen bei ihr eifrigen Verführer hatten vergebliche Verbrechen begangen. Möge ganz Paris untergehen für ſeine Lüſte eines Abends! Da bewaffnet er des Nachts mit ſeiner ſtrafbaren Raſerei, während die Schön⸗ heit, das Opfer ſeiner Wahl, eines züchtigen Schlummers un⸗ ter dem Schutze der Geſetze genießt, ſeine mordbrenneriſchen Hände mit einer Fackel, überliefert das väterliche Dach, das ſie ſeiner ſchändenden Liebe trotzen ſah, den Flammen, und trägt ſie ſterbend in ſeinem Wagen fort. Von niedriger Geburt, hätte man ihn mit einem rechtmäßigen Tode beſtraft; er iſt mächtig, die Geſetze haben ſein Verbrechen vergeſſen.)

So war Herr von Richelieu von ſeinem Sohne über⸗ troffen, und weit darüber hinaus. Wenn es dem Herzoge an Geld fehlte, ſo begnügte er ſich damit, ſeinen Stern des heiligen Geiſtordens zu verpfänden, und er kam mit ſolgendem Verſe davon:;

Judas vendit Jesus-Christ Et s'en pendit de rage, Richelieu, plut fin que lui, N'a mis que Saint-Esprit En gage, en gage, en gage.