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Fronſac ließ ſie von dieſem Bette aus in die Oper über⸗ gehen.
Das geſchah, weil die Oper mündig machte, und weil die Eltern nicht mehr das Recht hatten, ihre Töchter zurückzuverlangen, ſobald ſie eine Anſtellung bei der Aka⸗ demie der Muſik vorlegten.
Eine leiſtete Widerſtand, ſie war von niedriger Ge⸗ burt, vielleicht liebte ſie, und daher rührte ihre Kraft. Durch dieſen Widerſtand raſend geworden, beging der Her⸗ zog von Fronſac in derſelben Nacht drei Verbrechen, um ſie zu beſitzen; drei Verbrechen, von denen jedes zu jener Zeit mit dem Tode beſtraft war: Brandſtiftung, Entfuͤh⸗ rung und Nothzüchtigung.
In einer Nacht ließ er das Haus des jungen Mäd⸗ chens in Brand ſtecken. Die Gourdan war benachrichtigt; wir haben bereits in Bezug auf Madame Du Barry von dieſer berühmten Kupplerin geſprochen; eine von ihr abge⸗ ſandte Frau empfing das in Ohnmacht geſunkene Opfer, trug ſie unter dem Vorwande, ihr Hülfe zu leiſten, fort, und führte ſie in das abſcheuliche Haus. Dort angekom⸗ men erſchien Fronſac, das junge Mädchen rief, ſchrie, ver⸗ theidigte und ſträubte ſich; Fronſac ſtieß ſie in einen Seſ⸗ ſel mit Federn, in welchem alle ihre Glieder gefeſſelt wur⸗ den, in welchem jede Vertheidigung unmöglich und das Ver⸗ brechen vollzogen wurde.
Eine Unterſuchung ward begonnen, aber niedergeſchla⸗ gen. Alles ſchwieg, ausgenommen der Dichter, der ſeinen Schrei der Empörung ausſtieß, wie er es bereits auf Ver⸗ anlaſſung Lallh⸗Tollendals gethan hate.
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