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Nachteſſen aß Herr von Chauvelin, der eine Parthie Whiſt mit Seiner Majeſtät angefangen hatte, nur zwei gebratene Aepfel; dann nahm er nach dem Nachteſſen ſein Spiel wieder vor. Als die Parthie beendigt, ſtand Herr von Chauvelin auf und lehnte ſich an den Stuhl der Frau von Mirepoix, welche an einem anderen Tiſche ſpielte. In dem Augenblicke, wo er mit dieſer Dame ſcherzte, bemerkte der Koͤnig, welcher ſich dem Marquis gegenüber befand, die Entſtellung ſeines Geſichts.
— Was haben Sie denn, Chauvelin? fragte der König.
Und als der König dieſe Worte geſagt hatte, öffnete Herr von Chauvelin den Mund, um ohne Zweifel zu ant⸗ worten, aber er vermochte keinen Ton hervorzubringen und ſank rücklings zu Boden.
Man rief die Aerzte, aber als ſie ankamen, war der Marquis geſtorben.
Seit dieſem Tode ſah man den König ſelten lächeln. Bei allen Schritten, welche er that, hätte man glauben können, daß das Geſpenſt des Marquis an ſeiner Seite ginge.— Das Fahren allein zerſtreute ihn ein wenig.— Man vervielfältigte die Reiſen. Der König ging von Rambouillet nach Compisgne, von Compiègne nach Fon⸗ tainebleau, von Fontainebleau nach Verſailles, nach Paris niemals. Seit ſeiner Empörung in Bezug auf die Blut⸗ bäder war Paris dem Könige ein Gräuel.
Aber ſtatt ihn zu zerſtreuen, führten alle dieſe ſchönen Reſidenzen ihn auf die Vergangenheit zurück, die Vergan⸗ genheit zu Erinnerungen, die Erinnerungen zu Betrach⸗


